Bemerkenswert

Sternflüstern – der neue Roman!

Der Roman „Sternflüstern“ ist ein Herzensprojekt von mir für euch. Es geht um Liebe, Leben, die Kraft von Begegnungen und den Mut, Neues zu wagen. Obwohl ich ihn unter dem Namen Paula Carlin veröffentliche, hoffe ich, dass er auch den Leserinnen gefallen wird, die mich als Patricia Koelle kennen. Erscheinungsdatum: 30. August!

Neuigkeiten demnächst.

Druckfrisch

Mein erstes Autorenexemplar ist angekommen. Es ist immer aufregend, ein solches in der Hand zu haben, egal wie viele Bücher man bereits veröffentlicht hat. Wer weiß schon, wie es dieser Geschichte, mit der ich und andere so viel Zeit verbracht haben, dort ergehen wird, wo sie auf verschiedenen Wegen hingelangt? Auch jeder dieser Wege des Buchs zum Leser ist ja eine Geschichte, aber eine, die das Leben erzählt, und von den meisten werde ich nie etwas erfahren.

Es ist nicht perfekt, so ein Buch, das ist es nie. Hier blieb ein Wort zuviel und dort ist eines aus dem Text verloren gegangen, obwohl ich ihn unzählige Male korrekturgelesen habe bis ich ihn im Schlaf konnte. Irgendwo hakt immer noch die Satzmelodie, woanders irritiert etwas Ungreifbares. Aber es steckt viel Mühe darin, Liebe, Irrwege, Umwege, Zweifel, Handwerk, Teamwork, Erfahrung, Gelungenes, Neugier, kleine Fehler, der ewige und freudige Drang des Schreibenmüssens, Fragen und Antworten, Hoffnungen und Träume, viel Leben, große Leidenschaft.

Nie weiß man genau, wann etwas reif ist, aber irgendwann muss es hinaus, also kann ich dem „Sternflüstern“ nur gute Reise wünschen und dass es der eine oder andere Leser so vernimmt, wie ich es getan habe. Oder vielmehr meine Heldin Irith und ihre Gefährtinnen.

Paula Carlin/Patricia Koelle

Gedankenfussel 1

Gedankenfussel sind Gedanken, die manchmal im Kopf klebenbleiben wie Fussel auf der Schulter eines dunklen Shirts. Man weiß nicht, wo sie herkommen, wischt unwillkürlich immer wieder darüber und trotzdem bleiben sie irgendwo hängen.

Momentan ist es dieser:

Manchmal ist mir in diesen nachdenklichen und glücklichen Sommertagen, als ob ich Figuren aus meinem Buch in der Wirklichkeit begegne, die es noch gar nicht gab, als ich sie erfunden habe.

„Wenn mir früher beim Arbeiten etwas daneben gelang oder herunterfiel, habe ich es weggeworfen“, sagte er. „Jetzt bewahre ich alles für dich auf und mische es ordentlich durch. Dadurch ist mir, als ob ich nie mehr etwas umsonst tue. Nichts kann zerbrechen. Alles, was kaputtgeht, ist nur die Grundlage für etwas Neues, das du daraus machen wirst. Ich fühle mich sicherer dadurch. Ist das nicht seltsam?“

Aus „Sternflüstern“.